Hattersheim, 11. August 2009. Der Geschäftsführer der Sächsischen Energieagentur - SAENA GmbH Christian Micksch sowie der Geschäftsführer von Mitsubishi Motors Deutschland Hiroshi Taguchi unterzeichneten heute im Dresdner Rathaus eine Absichtserklärung für den Einsatz des Elektrofahrzeugs i-MiEV (Mitsubishi innovative Electric Vehicle) in der Modellregion Elektromobilität Sachsen. Damit unterstrichen alle Vertragspartner ihre Absicht, künftig verstärkt dieses alternative Antriebskonzept zu fördern.
Die Abmachung sieht vor, das erste Großserien Elektrofahrzeug von Mitsubishi Motors im Rahmen zukünftiger Aktivitäten in der Modellregion Sachsen zu testen. Sachsen mit den Großräumen Dresden und Leipzig ist eine von acht Modellregionen, die im Rahmen des Bundesprogramms "Modellregionen Elektromobilität" von der Bundesregierung ausgewählt wurden, die Erprobung und beschleunigte Marktvorbereitung von Elektrofahrzeugen zu starten.
Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich sagte: "Alternative Antriebe sind der Markt der Zukunft. Gerade die Elektromobilität hält auf dem Gebiet der Zukunftstechnologien große Potentiale bereit. Ich freue mich, dass Sachsen deutschlandweit zu den Modellregionen zur Elektromobilität gehört. Damit beteiligt sich der Freistaat an führender Stelle an der Entwicklung eines emissionsarmen Antriebes, der zugleich die Abhängigkeit von den erdölexportierenden Ländern reduziert. Mit seinem ausgeprägten Netzwerk von Automobilherstellern, Zulieferern und international renommierten Forschungseinrichtungen ist Sachsen ein idealer Standort der Modellregion."
"Die Tatsache, dass Ministerpräsident Tillich sich persönlich für diese Thematik einsetzt, zeigt welche Bedeutung der Elektromobilität entgegengebracht wird", zeigte sich der Geschäftsführer von Mitsubishi Motors Deutschland, Hiroshi Taguchi, hocherfreut. "Für Mitsubishi Motors ist die Entwicklung moderner und leistungsfähiger Elektrofahrzeuge eines der wichtigsten Kompetenzfelder in der Zukunft", so Taguchi.
An verschiedenen Standorten in ganz Deutschland wird Mitsubishi Motors in den kommenden Wochen den neuen i-MiEV Entscheidungsträgern aus Regierungskreisen, Unternehmen, Energiewirtschaft und NGOs vorstellen. Dabei spielen erste praktische Fahrtests sowie die technische Präsentation des innovativen Fahrzeug-Konzepts die wichtigste Rolle.
Seit Juli 2009 wird der elektrobetriebene Mitsubishi i-MiEV in Japan verkauft. Eine Linkslenker-Version wird derzeit entwickelt. Der Verkaufsstart in Deutschland erfolgt dann Ende 2010.
Der Mitsubishi i-MiEV ist ein wesentlicher Kernpunkt der Umweltstrategie von Mitsubishi Motors. Bis zum Jahr 2020 will das japanische Unternehmen den Anteil von Elektrofahrzeugen an der Gesamtproduktion auf 20 Prozent erhöhen. Der CO2 Ausstoß der Gesamtflotte soll zu diesem Zeitpunkt 50 Prozent unter dem Niveau von 2005 liegen.
Der knapp 3.40 Meter lange Viersitzer wird ausschließlich über einen 47kW/64 PS starken Elektromotor im Heck angetrieben. Die Batterie-Einheit sitzt, geschützt durch einen stabilen Rahmen, im Fahrzeugboden. Dadurch gibt es weder Platz-Beschränkungen in der Passagierkabine als auch beim Kofferraum. Zudem ergeben sich durch den niedrigen Schwerpunkt des Fahrzeugs hervorragende Fahreigenschaften und ein perfektes Handling.
Mit einer vollen Batterieladung hat der nur 1.100 Kilogramm wiegende Mitsubishi i-MiEV eine Reichweite von 144 Kilometern (EU Zyklus) und erreicht eine Spitzengeschwindigkeiten von 130 km/h. Innerhalb von sieben Stunden kann die Batterie an jeder konventionellen Haushaltssteckdose geladen werden, eine Schnellladung an einer speziellen Schnellladestation dauert ca. eine halbe Stunde.
In Verbindung mit Strom aus Erneuerbaren Energien fährt der i-MiEV nahezu CO2-frei und leistet so einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.
Sächsischer Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Hiroshi Taguchi |
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